Kreta Kastelli - Kissamos

Kastelli-Kissamos


Urlaub unter Griechen

 
 
Paleochora:
Kleine Stadt an der Südküste mit venezianischer Kastellrunine. Mindestens so schön wie die kleine Stadt ist die Fahrt quer durch die Insel. Im Sommer bringt ein Touristenboot Badefreudige nach Elafonissi. Paleochora hat einen super Sandstand, oft mit Brandung.
Die Stadt hat eine lange Geschichte. Minoer, Sarazenen, Byzantiner, Venezianer, Türken, sie alle gaben der Stadt ein Bild und Ihr Dasein.



Samaria Schucht:
Sie ist mit 18 Km die längste Schlucht Europas. Sie ist Mittelpunkt des kretischen Nationalparks in den Lefka Ori. Die landschaftlich sehr abwechslungsreiche Schlucht ist i.d.R. von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Es empfiehlt sich die Wanderung ruhig als Tagesausflug in den Hotels oder bei den örtlichen Reisebüros zu buchen. Hier werden Sie morgens vom Hotel abgeholt (je nach Lage kann die Anreise bis zu 2 Stunden dauern), zur Omalos-Hochebene gebracht (letzte Stärkung), wandern durch die Schlucht, relaxen in Agia Roumeli, das Schiff bringt Sie nach Sfakia oder Sougia, hier wartet der Bus und die Rückreise kann beginnen.


Askifou Hochebene:
Eine der schönsten Strassen Kretas, ist die Verbindung von Vrisses (Höhe Georgioupolis) bis nach Chora Sfakion an der Südküste. Sie fahren durch Kiefernwälder, Schluchten, steile Pässe bis zu diesem, von hohen Bergen umgeben Platoux. Hier beginnt der Einstieg in die Imbrosschlucht, auch eine der schönsten Wanderungen an Kretas Südküste.


Frangokastello:
Wie der Name schon sagt, hat das einsam für sich stehende Kastell dem Ort seinen Namen gegeben. Die weit auslaufende Ebene hat etwas beruhigendes. Der flach abfallende Sandstrand unmittelbar vor der Burg ist ideal für Familien mit Kleinkindern. Das Kastell ist prächtig erhalten. Massive Außenmauern lassen den Zweck erahnen für den es gebaut wurde.

Lentas:
Das kleine Örtchen Lentas ist ein Ziel für Individualisten. Allein die Anfahrt ist schon imposant. Eine handvoll Häuser liegen am Fuße eines steil aufragendes Berges der Südküste. Man ist unter sich. Westlich vom Ort befindet sich ein wunderschöner Sandstrand mit einigen Tavernen. Schon seit der Antike ist Lentas bekannt für sein gutes Trinkwasser. Heilkräfte sollen von ihm ausgehen.

Ierapetra:
Ierapetra ist die südlichste Stadt Europas. Sie ist umgeben von unzähligen Gemüseanbaugebieten. Viele unserer Früchte werden hier angebaut. Die Temperaturen sind im Sommer afrikanisch heiß, im Winter herrlich mild. Aushängeschild der Stadt ist die Uferpromenade. An die Herrschaft der Venezianer erinnert ein Kastell, an die Türken eine Moschee in der Altstadt, dem ehemaligen Viertel der Türken. Mitten im Ort ist der lange Sandstrand. Der Strand besteht meistens aus grauem Sand und kleinen Kieseln. Am Abend entwickelt die Stadt aber ihren eigenen Charme. Die schöne Promenade und Tavernen aller Art laden zum Verweilen ein.
Plakias:
Plakiás liegt am Ende eines schönen, breiten Sand-/Kieselstrand an der Südküste Kretas inmitten einer waldreichen Berglandschaft und umgeben von kleinen verträumten Dörfern. Herrliche Sandbuchten in Verbindung mit der Felsküste und dem tiefblauen Meer stehen für einen Urlaub in dem touristisch aufstrebenden Ort. Plakias ist auch ein anspruchvolles Surfrevier.
Klöster Preveli:
Hoch über dem libyschen Meer erbautes Kloster aus dem 17. Jahrhundert. Das alte, heute verlassene Kloster Kato Preveli ist ebenfalls ein Besuch wert. Lohnenswert ist auch der Abstieg in die Palmenschlucht.

Spili:
Der herausgeputze Ort und Vorzeigedorf im Süden der Insel lohnt sich für einen Besuch am Rande des Idagebirges. Größte Attraktion ist der venizianische Brunnen mit seinen 19 Löwenköpfen. Aber auch die kleinen verwinkelten Gassen mit einigen sehr schönen schattenspenden Tavenen laden ein.

Festos:
Im Gegensatz zur bekanntesten minoischen Ausgrabung -Knossos- , ist der Palast von Festos (oder Phaistos) nur sehr behutsam restauriert worden. Vielleicht nicht ganz so plakativ wie Knossos, dafür aber um so authentischer. Aber allein der Blick in die Messara Ebene lohnt schon einen Ausflug.

Matala:
Der kleine Ort Matala bekam seine Bekanntheit durch die Hippies der 60er Jahre. Sie wohnten in Höhlenwohnungen am Rande eines schönes, nach Westen gerichteten Sandstrandes. Die -Wohnungen- sind jahrtausende alt. Der Sage nach, soll hier Göttervater Zeuss mit der Königstochter Europa an Land gegangen sein. Heute sind die Wohnungen geschützt. Vom Strand aus hat man den Blick auf den durchlöcherten Sandsteinfelsen. Die einmalige Lage und das sich entwickelnde Flair zog so viele Rucksacktouristen an, dass Matala sich zum Szenetreff entwickelte.

Mires:
Wer seine Unterunft in Agia Galini, Matala oder Lentas hat, der sollte einen Ausflug zum Wochenmarkt vom Mires nicht versäumen. Jeden Samstag strömen aus allen Richtungen der Messara-Ebene Händler und Käufer in die Marktstrassen um ihre Waren feil zu bieten. Ganze Straßenzüge werden hier zum übergreifenden Marktplatz umfunktionert. Alle Waren des täglichen Bedarfs werden hier gehandelt, angefangen von Schuhen bis lebendigen Vieh.

Messara:
Die Messara Ebene ist eine fruchtbare Ebene, die Kornkammer Kretas. Sie ersteckt sich auf einer Fläche von mehr als 140 qm. Anbaugebiet für Wein, Getreide, Zitrusfrüchte aller Art. Seit der Antike schon besiedelt.

Kreta ist in einem Urlaub nicht zu entdecken. Daher möchten wir Ihnen einige Ausflugsziele als Orientierungshilfe vorschlagen. Neben den bekannten kulturhistorischen Städten haben wir einige Orte / Landschaften für Sie ausgewählt, welche uns besonders gefallen. Je nachdem in welchem Ort Sie wohnen, suchen Sie sich Ihr Ziel / Ziele aus. Es lohnt sich!