Ausflugstipps Süd Kreta

Kretas Süden heisst: imposante Landschaften, kretischer Alltag ohne Touristen, Buchten ... und Sonne satt.
Kreta ist in einem Urlaub nicht zu entdecken. Daher möchten wir Ihnen einige Ausflugsziele als Orientierungshilfe vorschlagen. Neben den bekannten kulturhistorischen Städten haben wir einige Orte / Landschaften für Sie ausgewählt, welche uns besonders gefallen. Die Inftrastruktur und die landschaftliche Beschaffenheit an der Südküste lassen es schwer zu, in einem Rutsch die wichtigsten Orte / Landschaften im Süden zu erkunden. Auch hier müssen sich sich Ihre Ziele selbst stecken, je nachdem wo sie wohnen. Oder planen Sie doch einfach eine Kretarundreise. Wir stellen Ihnen gerne die passenden Unterkünfte zusammen.
Ausflugstipps Süd Kreta
Im Gegensatz zu Paleochora ist Sougia ein sehr ruhiges Örtchen. Der lange Anfahrtsweg und der grobe Kiesstrand sind bestimmt hierfür verantwortlich. Der Ort ist beliebt bei Rucksacktouristen, Wanderern und Tagesausflüglern der Nordküste. Viele Wanderer der Samaria-Schlucht kommen hier mit dem Boot an. Busse stehen bereit und bringen sie zurück in die Hotels. Die Tavernen am Strand sind sehr gemütlich und der Strand oft menschenleer. Erfahrene Wanderer können hier eine Tageswanderung nach Paleochora unternehmen. Wer Zeit hat, sollte mit dem Bus oder Taxi zum Ausgangspunkt der Agia-Irini Schlucht fahren, die Schlucht durchwandern und war noch fit ist, bis zum Ort laufen. Die Schlucht ist mindestens so eindrucksvoll, wie die Samaria, aber i.d.R. menschenleer.
Kleine Stadt an der Südküste mit venezianischer Kastellrunine. Mindestens so schön wie die kleine Stadt ist die Fahrt quer durch die Insel. Im Sommer bringt ein Touristenboot Badefreudige nach Elafonissi. Paleochora hat einen super Sandstand, oft mit Brandung.
Sie ist mit 18 Km die längste Schlucht Europas. Sie ist Mittelpunkt des kretischen Nationalparks in den Lefka Ori. Die landschaftlich sehr abwechslungsreiche Schlucht ist i.d.R. von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Es empfiehlt sich die Wanderung ruhig als Tagesausflug in den Hotels oder bei den örtlichen Reisebüros zu buchen. Hier werden Sie morgens vom Hotel abgeholt (je nach Lage kann die Anreise bis zu 2 Stunden dauern), zur Omalos-Hochebene gebracht (letzte Stärkung), wandern durch die Schlucht, relaxen in Agia Roumeli, das Schiff bringt Sie nach Sfakia oder Sougia, hier wartet der Bus und die Rückreise kann beginnen. Die Wanderung mit dem eigenen Mietwagen zu organisieren ist weniger sinnvoll, da Sie hier das Auto in Omalos parken und irgendwie wieder zum Auto kommen müssen. Oder Sie laufen 36 Km, die Schlucht hinunter und wieder hinauf.
Eine der schönsten Strassen Kretas, ist die Verbindung von Vrisses (Höhe Georgioupolis) bis nach Chora Sfakion an der Südküste. Sie fahren durch Kiefernwälder, Schluchten, steile Pässe bis zu diesem, von hohen Bergen umgeben Platoux. Hier beginnt der Einstieg in die Imbrosschlucht, auch eine der schönsten Wanderungen an Kretas Südküste. Die Askifou Hochebene ist auch eine beliebtes Ziel von Mountainbikern mit atemberaubender Abfahrt an die Südküste. Wer nicht schwindelfrei ist und keine Serpentinen mag, sollte allerdings die Tour meiden. Für alle anderen gilt: einfach unvergesslich!
Wie der Name schon sagt, hat das einsam für sich stehende Kastell dem Ort seinen Namen gegeben. Die weit auslaufende Ebene hat etwas beruhigendes. Der flach abfallende Sandstrand unmittelbar vor der Burg ist ideal für Familien mit Kleinkindern. Das Kastell ist prächtig erhalten. Massive Außenmauern lassen den Zweck erahnen für den es gebaut wurde. In einer dramatischen Schlacht haben sich hier Griechen tapfer gegen die türkischen Eroberer zur Wehr gesetzt. In Frangokastello findet am 15. September ein Dorffest statt zu Ehren den Heiligen "Nikitas". Es ist ein großes Fest mit Reitwettkämpfen.
Die Strasse führt entlang der imposant aufsteigenden Berge. Sie schlängelt sich entlang abgelegener Dörfer, wo die Einheimischen ihrer traditionellen Beschäftigung nachgehen. Viehwirtschaft und Handwerk. Jedes zweite Dorf eignet sich als Postkartenmotiv. Die Abgeschiedenheit und Einfachheit dieses Lebens ist für uns Grossstädter mehr als fremd. Ich schaue respektvoll zu.
Plakias liegt am Ende eines schönen, breiten Sand-/Kieselstrand an der Südküste Kretas inmitten einer waldreichen Berglandschaft und umgeben von kleinen verträumten Dörfern. Herrliche Sandbuchten in Verbindung mit der Felsküste und dem tiefblauen Meer stehen für einen Urlaub in dem touristisch aufstrebenden Ort. Plakias ist auch ein anspruchvolles Surfrevier. Insbesondere für Tagestouren mit einem Mietwagen eignen sich Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung, wie z. B. zum Kloster Préveli (östlich von Plakias gelegen), zur Festung Frangokastello (westlich von Plakias) und zum Ort Spíli (in nordöstlicher Richtung).
Hoch über dem libyschen Meer erbautes Kloster aus dem 17. Jahrhundert. Das alte, heute verlassene Kloster Kato Preveli ist ebenfalls ein Besuch wert. Lohnenswert ist auch der Abstieg in die Palmenschlucht.
Ich kenne Kreta nunmehr 20 Jahre. Schon immer immer zählte der Palmenstrand von Preveli zu unseren Lieblingszielen. Damals gab es hier nichts, keine Liegen, keine Sonnenschirme. Ein paar Aussteiger hatten die Schlucht für sich entdeckt und kampierten im Schatten der Palmen. In Höhe der Mündung verkaufte einer aus einer kleinen Höhle flussgekühltes Bier und Tunfischkonserven. Einfach herrlich. Heute steht die Schlucht unter Naturschutz, Camping ist verboten, Ausflugsschiffe reisen von Agia Galini oder Plakias an. Es gibt einen grossen Parkplatz oberhalb der Bucht. Wenn man nicht mit dem Schiff anreist, ist der gebührenpflichtige Parkplatz erste Wahl. Erst nach 10 Gehminuten wird der -Kraxeler- mit einem atmenberaubenen Blick entlohnt. Es lohnt sich den Fluss in Richtung Quelle zu erkunden. An einigen Stellen muss man einwenig klettern und durch eiskaltes Wasser schwimmen und tauchen um bis in höhe Regionen vorzustoßen. Hier ist es menschenleer.
Agia Galini ist ein kleiner, aber um so lebhafterer Ort an Kretas Südküste. Einige Strassen sind verkehrsberuhigt, ein kleiner Hafen rundet das Bild ab. Der schöne Strand ist nur wenige Gehminuten vom Ort entfernt. Im Sommer kann es hier sehr heiß werden.
Der herausgeputze Ort und Vorzeigedorf im Süden der Insel lohnt sich für einen Besuch am Rande des Idagebirges. Größte Attraktion ist der venizianische Brunnen mit seinen 19 Löwenköpfen. Aber auch die kleinen verwinkelten Gassen mit einigen sehr schönen schattenspenden Tavenen laden ein.
Im Gegensatz zur bekanntesten minoischen Ausgrabung -Knossos- , ist der Palast von Festos (oder Phaistos) nur sehr behutsam restauriert worden. Vieleicht nicht ganz so Plakativ wie Knossos, dafür aber um so authentischer. Aber allein der Blick in die Messara Ebene lohnt schon einen Ausflug.
Der kleine Ort Matala bekam seine Bekanntheit durch die Hippies der 60er Jahre. Sie wohnten in Höhlenwohnungen am Rande eines schönes, nach Westen gerichteten Sandstrandes. Die -Wohnungen- sind jahrtausende alt. Der Sage nach, soll hier Göttervater Zeuss mit der Königstochter Europa an Land gegangen sein. Heute sind die Wohnungen geschützt. Vom Strand aus hat man den Blick auf den durchlöcherten Sandsteinfelsen. Die einmalige Lage und das sich entwickelnde Flair zog so viele Rucksacktouristen an, dass Matala sich zum Szenetreff entw
Wer seine Unterunft in Agia Galini, Matala oder Lentas hat, der sollte einen Ausflug zum Wochenmarkt vom Mires nicht versäumen. Jeden Samstag strömen aus allen Richtungen der Messara-Ebene Händler und Käufer in die Marktstrassen um ihre Waren feil zu bieten. Ganze Straßenzüge werden hier zum übergreifenden Marktplatz umfunktionert. Alle Waren des täglichen Bedarfs werden hier gehandelt, angefangen von Schuhen bis lebendigen Vieh.
Das kleine Örtchen Lentas ist ein Ziel für Individualisten. Allein die Anfahrt ist schon imposant. Eine handvoll Häuser liegen am Fuße eines steil aufragendes Berges der Südküste. Man ist unter sich. Westlich vom Ort befindet sich ein wunderschöner Sandstrand mit einigen Tavernen. Schon seit der Antike ist Lentas bekannt für sein gutes Trinkwasser. Heilkräfte sollen von ihm ausgehen.
Bilder wie dieses oben begleiten Sie auf einer der eindrucksvollsten Strassen an Kretas Südküste. Wer Zeit und Geld für ein Motorrad übrig hat, sollte diese Strasse einmal fahren. Hinter jeder Kurve verbirgt sich ein kleines Naturwunder. Abgeschiedenheit, Einsamkeit, Melancholie - besser läßt sich die Landschaft nicht beschreiben. Die fruchtbare Messaraebene geht über in karge, steinige Landschaften und der Blick ziel immer automatisch auf das tiefblaue lybische Meer.
Ierapetra ist die südlichste Stadt Europas. Sie ist umgeben von unzähligen Gemüseanbaugebieten. Viele unserer Früchte werden hier angebaut. Die Temperaturen sind im Sommer afrikanisch heiß, im Winter herrlich mild. Aushängeschild der Stadt ist die Uferpromenade. Die eigentliche Stadtsubstanz ist weniger attraktiv. An die Herrschaft der Venezianer erinnert ein Kastell, an die Türken eine Moschee in der Altstadt, dem ehemaligen Viertel der Türken. Mitten im Ort ist der lange Sandstrand. Der Strand besteht meistens aus grauem Sand und kleinen Kieseln. Am Abend entwickelt die Stadt aber ihren eigenen Charme. Die schöne Promenade und Tavernen aller Art laden zum Verweilen ein.
Als wir vor 20 Jahren das erste mal diesen äußersten Zipfel im Südosten der Insel endeckten, hatten wir fast einen Achsbruch mit unserem Panda (obwohl der schon recht hoch ist). Eine kilometerlange absolut derbe Schotterpiste führte entlang eines militärischen Sicherheitsgebietes zur dieser einsamen Bucht mit feinem Sandstrand. Einige Häuser befanden sich im Bau. (All das Material wurde über diese Strasse transportiert - mein Gott) Heute gibt es einige, noch relativ wenige Häuser, sogar ein paar richtige Villen sind dabei. Die Strasse aus Richtung Irapetra ist asphaltiert, in Richtung Zakros noch nicht (15 km roter Schotter) und langsam zieht der Tourismus ein. Xerokambos ist ein guten Ziel für einen schönen Badeausflug, wenn man in der Nähe von Irapetra bis Magri Gialos wohnt.

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